Playmobil Ausstellung im Deutschen Schifffahrtsmuseum
NEWS | 22.01.2021

Deutsches Schifffahrtsmuseum verzeichnet Besucherplus zwischen den Lockdowns

Bilanz für 2020

Trotz Umbauphase und Corona-Krise konnte das Deutsche Schifffahrtsmuseum (DSM) / Leibniz-Institut für Maritime Geschichte, ein Mitglied der DAM, seine Besucherzahlen im vergangenen Jahr auf einem gehobenen fünfstelligen Niveau halten. 53.348 Menschen besuchten das Museum. Im Jahr zuvor waren es 64.286. Dass das Minus trotz der pandemiebedingten Schließungszeiten von insgesamt mehr als dreieinhalb Monaten nicht deutlich größer ausfiel, liegt vor allem am Erfolg der Sonderausstellungen.

Dank der Ausstellungen SEA CHANGES und 360° POLARSTERN in Kooperation mit dem Alfred Wegener-Institut – Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), ebenfalls ein Mitglied der DAM, sowie einer Fotoausstellung zum Strukturwandel Bremerhavens in Zusammenarbeit mit der Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung (BIS) waren die Besucherzahlen in den sonst eher ruhigen Monaten Januar und Februar mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum. Selbst in den traditionell ohnehin besucherstarken Sommer- und Herbstferienzeiten konnte das Museum seine Besucherzahlen steigern. Als Publikumsmagnet erwies sich in dieser Zeit insbesondere die Sonderausstellung „KOGGE trifft PLAYMOBIL – Die Geschichte eines Schiffes neu erzählt“ aus der Sammlung von Oliver Schaffer. Trotz der pandemiebedingten Einschränkungen verzeichnete das Museum allein zwischen Anfang Juli und Ende Oktober mehr als 37.000 Gäste und damit sogar ein Plus von mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zeitfenster-Tickets, die vorab online gebucht werden konnten, zusätzliche Hygienemaßnahmen und vorgegebene Laufwege trugen dabei zur Sicherheit von Museumsgästen und Mitarbeitenden bei.

„Der Erfolg unserer Sonderausstellung bestärkt uns darin, den Museumsgästen auch weiterhin während der Umbauphase unseres Hauses ein attraktives Programm zu bieten“, sagt Prof. Dr. Sunhild Kleingärtner, Geschäftsführende Direktorin des DSM. 2021 setzt das Haus deshalb auf publikumswirksame Sonderausstellungen, sobald sich die Corona-Lage wieder etwas entspannt hat. So präsentiert das DSM anlässlich der UN-Dekade der Ozeanforschung für nachhaltige Entwicklung voraussichtlich ab Mai einen Ausstellungsschwerpunkt unter dem Motto „Mensch und Meer – Was die Ozeane für uns bedeuten“. Hierzu gehört als ein Highlight auch die Sonderausstellung „INTO THE ICE“ mit Fotos der MOSAiC-Expedition der POLARSTERN, die das DSM in Kooperation mit dem AWI veranstaltet. Während der pandemiebedingten Schließungszeit sind Interessierte weiterhin eingeladen, die digitalen Angebote des Museums zu erkunden. Hierzu zählen virtuelle Führungen, digitale Schiffsmodelle, Lern- und Mitmachangebote, 360-Grad-Videos von Bord der POLARSTERN und viele weitere spannende Inhalte, die mittlerweile gebündelt unter www.dsm.museum/digital zu finden sind.

Kontakt Presse

Thomas Joppig
Leitung Kommunikation
presse(at)dsm.museum

Headerbild: Die Ausstellung “KOGGE trifft PLAYMOBIL – Die Geschichte eines Schiffes neu erzählt” aus der Sammlung von Oliver Schaffer. Im Hintergrund die Kogge.
Foto: DSM / Hauke Dressler

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