Datenvisualisierung
Für nutzerfreundliche Auffindbarkeit
Die Visualisierung von Forschungsdaten und Metadaten verbessert ihre Auffindbarkeit und Verständlichkeit. Interaktive Darstellungen erleichtern den Zugang zu komplexen Informationen und fördern die Wiederverwendung von Daten in neuen wissenschaftlichen Kontexten.
Die technische Umsetzung der Visualisierung basiert maßgeblich auf der Entwicklung der Geodateninfrastruktur (SDI) des Alfred-Wegener-Instituts als Teil des O2A: The Observation to Archive and Analysis Framework. Während der Entwicklung der Geodateninfrastruktur wurde gleichzeitig das Datenportal Deutsche Meeresforschung (https://marine-data.de/) entwickelt, das einen zentralen Zugang zu Meeresforschungsdaten und Expeditionsmetadaten bietet.
Eine Besonderheit des Portals sind die Viewer, die (Meta-)Daten aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen auf einer Weltkarte visualisieren (https://marine-data.de/viewers). Die Darstellung erfolgt hierbei über standardkonforme Webdienste, welche u.a. über die Geodateninfrastruktur (SDI) des AWI bereitgestellt werden. Dadurch können diese nicht nur auf spezifischen Webseiten – wie dem Datenportal Deutsche Meeresforschung – eingebunden werden, sondern auch von dritten Webseiten und lokalen Geoinformationssystem-Werkzeugen abgerufen werden. So wird eine kartenbasierte (Meta-)Datensuche und Exploration ermöglicht.
Im Projekt “unterwegs”-Forschungsdaten wurde ein Webdienst speziell für in PANGAEA publizierte Fächerecholot-Daten (prozessierte Daten und Rohdaten) und für Rohdaten des Sediment Echolots Parasound aufgebaut. Darüber hinaus werden aktuelle Rohdaten von 2D-Mehrkanal-Seismik Systemen aufbereitet. Diese werden durch den PANGAEA Bathymetry Web Map (WMS) & Feature Service (WFS) und der PANGAEA Geophysics Web Map & Feature Service verfügbar gemacht.