Veranstaltung | Donnerstag, 11. Juni 2026 - Freitag, 12. Juni 2026

Treffen der STRATEGIEGRUPPE “MARINE SOZIAL- UND KULTURWISSENSCHAFTEN”

Zeit
Donnerstag, 11. Juni 2026 - Freitag, 12. Juni 2026

Ort

Marine Science Campus

Die Strategiegruppe „Marine Sozial- und Kulturwissenschaften“ deckt ein breites Spektrum an meeresbezogenen Forschungsfeldern ab. Unabhängig vom Thema der sozial- und kulturwissenschaftlichen Forschung, ist der jeweilige politische Kontext von zentraler Bedeutung.

Auf der Sitzung der DAM-Strategiegruppe im Juni 2026 möchten wir über maritime Governance und damit verbundene Aspekte unserer empirischen Arbeit diskutieren, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf dem politischen Beitrag und der gesellschaftlichen Relevanz unserer Forschung liegt.

  • Was macht unsere Perspektiven im Kanon der Meereswissenschaften einzigartig?
  • Wie können wir sie gezielt in laufende politische Prozesse oder öffentliche Debatten einbringen?
  • Welche Rolle spielen verschiedene transdisziplinäre Forschungsansätze in unserer Arbeit?

In solchen Zeiten ist (ad hoc) sozial- und kulturwissenschaftliches Fachwissen gefragt, um Ereignisse und Entwicklungen in einen breiteren Kontext zu stellen und Orientierungshilfen zu bieten. In den letzten Jahren haben Themen wie die Wiederherstellung mariner Ökosysteme, der Ausbau der Blue Economy, der Tiefseebergbau, die Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS), Flüssigerdgas-Terminals, Aspekte der maritimen Sicherheit sowie die Nutzung (arktischer) Ressourcen an politischer Bedeutung gewonnen. Gleichzeitig kann unsere Forschung auf Themen hinweisen, die in einigen Jahren politisch relevant werden und denen daher heute mehr öffentliche Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte.

Vor diesem Hintergrund freuen wir uns über die Einreichung von Abstracts von maximal einer Seite, einschließlich Literaturangaben, zu folgenden Themen:

  • Empirische Forschung und Ergebnisse (keine vorläufigen Forschungsvorschläge) in den marinen Sozial- und Kulturwissenschaften vor dem Hintergrund aktueller (geo-)politischer Veränderungen.
  • Beiträge, die explizit politische Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf methodische und strategische Herausforderungen für die marinen Sozial- und Kulturwissenschaften reflektieren und die Forschungspraktiken zur Bewältigung dieser Herausforderungen hervorheben (z. B. transdisziplinäre Forschungsansätze).

Bitte senden Sie Ihre Abstracts bis zum 15. April 2026 an Annegret Kuhn (annegret.kuhn@ceos.uni-kiel.de).

Leider können keine Zuschüsse zu den Reisekosten gewährt werden.

 

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