Ringvorlesung zum nachhaltigen Umgang mit dem Meer – Teil 4
Wissenschaftler:innen der DAM-Forschungsmission sustainMare geben ab 8. April wieder wöchentlich Einblicke in ihre Forschung
Die öffentliche Ringvorlesung “Schutz und nachhaltige Nutzung unserer Meere und Küstenregionen”, die die Universität Hamburg gemeinsam mit der DAM-Forschungsmission sustainMare anbietet, startet in die dritte Runde: Ab dem 8. April geben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Mission jeden Mittwoch Abend des Sommersemesters von 18 bis 19 Uhr Einblicke in ihre Forschung. Das thematische Spektrum der insgesamt 13 Vorlesungen reicht von der Rolle des Ozeans im menschengemachten Klimawandel über die Wechselwirkungen von Offshore-Windkraft, Seegraswiesen, Fischerei und Munitionsaltlasten im Meer bis hin zu Sedimenttransport in Nord- und Ostsee.
Die in sich geschlossenen Vorträge werden digital über Zoom angeboten und richten sich an Wissenschaftsinteressierte ohne Vorwissen. Eine Registrierung ist zur Teilnahme nicht erforderlich. Weitere Informationen zum Programm gibt es auf der Webseite der Universität Hamburg.
Forschung im Spannungsfeld zwischen Schutz und Nutzung von Küsten und Meer
Der Druck auf unsere Meere nimmt zu. Lärm, Verschmutzung, Verbrauch und Schädigung von Meeresboden, Veränderung der natürlichen Strömungen und Abnahme der Bestände an kommerziell genutzten Meerestieren sind Folgen der Nutzung durch den Menschen. Dazu kommt der menschengemachte Klimawandel mit Temperaturerhöhung und Änderungen der Wetterlagen. Wie werden sich diese Belastungen weiterentwickeln und miteinander kombinieren. Und wie reagiert unser Meer darauf?
In der trans- und interdisziplinären DAM-Forschungsmission sustainMare untersuchen über 200 Wissenschaftler:innen aus 28 Forschungseinrichtungen gemeinsam mit Stakeholdern, wie Nutzung und Schutz der Meere zusammen gedacht und nachhaltig umgesetzt werden können. Ziel der Mission ist es, Maßnahmen zu entwickeln und zu bewerten, die eine nachhaltige Nutzung von Meeresressourcen und Ökosystemdienstleistungen unterstützen und einen guten Umweltzustand in marinen Systemen fördern. Die Mission konzentriert sich dabei auf Nord- und Ostsee – die Ergebnisse sollen jedoch weit darüber hinaus nutzbar sein.
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